Island im Winter?

Pro-Kopf-Rekorde

Island hat die Nase vorn, wenn es um Pro-Kopf-Rekorde geht.
Weltweit werden hier:

  • die meisten Bücher geschrieben, publiziert und gekauft.
  • am häufigsten die Miss World gestellt.
  • die meisten Computer, Mobiltelefone und Kreditkarten besessen.
  • die meisten unehelichen Kinder geboren.
  • am häufigsten die Oper oder das Theater besucht.

Na klar!

Es wird tagsüber nicht richtig hell, die Landschaft ist in tristes Grau gehüllt und bei den eisigen Temperaturen kann man draußen ohnehin nichts erleben. Was will man denn bitte in Island im Winter? Die Schublade mit Vorurteilen über den zweitgrößten Inselstaat Europas, ist bei vielen Deutschen prallgefüllt. Doch entspricht dieses Bild auch der Realität?

  • Im Gegensatz zur weitläufigen Annahme wird es im isländischen Winter „sogar“ hell. Das Tageslicht zeigt sich im dunkelsten Monat Dezember rund vier bis fünf Stunden.
  • Die Temperaturen sind viel milder als die nördliche Lage erwartet lässt: Durchschnittstemperaturen im Oktober: 4,4°C, Dezember 1,2°C, Januar 0,4°C, März 3,1°C. So ist es in Reykjavik oft milder als in anderen europäischen Metropolen.
  • Das „softe Licht“ macht Island im Winter zu einem Eldorado für (Hobby)Photographen und für alle die, die Sonnenauf- und –untergänge lieben.
  • Die offizielle Nordlichtsaison beginnt in Island im Oktober und endet im März. Das einmalig schöne tanzende Phänomen Aurora Borealis ist aber in allen anderen Monaten – ausgenommen Mai bis Juli („Mitternachtssonne“) – mit etwas Glück zu sichten. Perfekte Voraussetzungen für das Naturphänomen sind: Dunkelheit, ein klarer Himmel und ein vorangegangener, sonniger Tag. Ideale Orte in und um Reykjavik für die Nordlichtsichtung sind beispielsweise die Halbinsel Seltjarnarnes mit dem Leuchtturm Grótta, der Hügel Öskjuhlíð, wo auch Perlan steht, und Miklatún, einer der größten Parks in der Hauptstadt.
  • Island gilt als eines der glücklichsten Länder weltweit und die kleine Insel im Atlantik bietet die zweithöchste Lebensqualität – auch im Winter.
  • Es gibt mindestens ein Dutzend Restaurants der Spitzenklasse in Reykjavik, die den Gaumen verwöhnen. Zudem gibt es diverse Events: z.B. Weihnachtsbuffets im Dezember, Þorrablót und das Gourmetfestival im Februar.

Weitere Informationen

Gruppenreisen: Island - Der Schatz im Norden
oder bei unserer Kollegin Tina Beck, Tel.: 089 / 2868 5813