Sardinien – Genuss zwischen Maccia und Meer

Auf unserer einwöchigen Reise in den Süden Sardiniens haben wir die schönsten und interessantesten Ecken der Mittelmeerinsel entdeckt. Nach einem kurzen Flug konnten wir den ersten Nachmittag gemütlich in unserem schönen Hotel am Sandstrand genießen.

Die Costa Smeralda – Sardiniens ganze Schönheit
Am zweiten Tag ging es dann mit unseren Besichtigungen los. Gleich am ersten Ausflugstag unserer Reise zeigte sich an der Costa Smeralda die ganze Schönheit Sardiniens. Nach einem kurzen Stopp im beschaulichen Dörfchen San Pantaleo ging es an die Küste. Vorbei an kleinen Ortschaften und einigen Kühen und Schafen bestaunten wir die Smaragdküste. Das Meer schimmerte in allen erdenklichen Blautönen und auch die Sonne strahlte für uns vom Himmel. Unseren nächsten Stopp legten wir im hübschen Örtchen Porto Rotondo ein. Dort besichtigten wir die Kirche, den schönen Hafen mit seinen großen Yachten und den liebevoll angelegten Ortskern. Weiter ging es über die Bucht „Cala di Volpe“ an einen der schönsten Strände der Smaragdküste, an dem wir einen kurzen Stopp einlegten. Im Anschluss an unser Mittagessen in einem nahegelegenen Restaurant ging unsere Fahrt weiter in den Nobel-Ort „Porto Cervo“. Der Großteil unserer Gruppe erkundete den Ort mit einer kleinen Bimmelbahn, während andere den Hafen mit seinen luxuriösen und großen Yachten zu Fuß besichtigten. Wieder vereint schlenderten wir zum Abschluss durch den Ortskern mit seinen exklusiven Geschäften wie Prada, Cartier, Gucci und Co, bevor es zurück zu unserem Hotel ging.

Orgosolo – das wohl berühmteste Dorf der Insel
Am nächsten Tag ging es für uns ins Hinterland der Insel. Unser erstes Ziel war das kleine Städtchen Nuoro, in dem wir in einem Museum alles über das frühere Leben der Sarden und vor allem über deren schöne Tracht lernten. Im Anschluss fuhren wir weiter in das wohl berühmteste Dorf der Insel – Orgosolo. Hier besichtigten wir die zahlreichen politisch motivierten Wandmalereien, die auf fast jeder Hauswand zu finden sind. Gegen Mittag fuhren wir für ein typisch sardisches Mittagessen weiter ins Landesinnere. Wir kosteten sardischen Käse sowie frisch gebackenes Hirtenbrot und Spanferkel und ließen so unseren 2. Ausflug ausklingen.

Typisch sardisch
Das Hinterland der Gallura erkundeten wir am 4. Tag unserer Reise. In einem kleinen Familienbetrieb lernten wir, wofür die hier in der Gallura wachsenden Korkeichen genutzt werden und zu was der Kork verarbeitet werden kann. Im Anschluss besuchten wir eine der vielen Nuraghen, welche die gesamte Insel prägen, und machten einen kleinen Spaziergang durch einen Korkeichenwald. Am Ende unseres Ausfluges fuhren wir zu einem schön angelegten Bauernhof, auf dem wir typisch sardische Wurst, Käse, Oliven, Honig und Wein kosten konnten.

Von Ost nach West
Unser längster Ausflug der Reise stand am Tag 5 auf dem Programm. Wir fuhren von der Ostküste an die Westküste Sardiniens und besuchten dort die wunderschöne Stadt Alghero, welche sich bis heute ihren katalanischen Charme beibehalten hat. Nach einer Stadtführung und der Besichtigung des Doms Santa Maria und der Kirche San Francesco hatten wir noch etwas Zeit zur freien Verfügung, um durch die kleinen und engen Gassen zu schlendern.Bevor es dann am frühen Nachmittag wieder Richtung Ostküste ging, besuchten wir das wohl bekannteste Weingut der Insel. Nach einer Führung durch den Weinkeller durften wir die edlen Tropfen natürlich auch noch probieren.

Das traumhaft schöne Inselarchipel „La Maddalena"
Der nächste Tag stand uns zur Erholung oder für eigene Aktivitäten zur freien Verfügung. Doch die meisten von uns haben sich dazu entschieden, das traumhafte Inselarchipel „La Maddalena“ zu erkunden. Nach einer anfangs etwas schaukligen Bootsfahrt legten wir nach einer kurzen Überfahrt am Hafen der Hauptinsel La Maddalena an. Nach einer Stadtführung mit unserem Reiseleiter Marco hatten wir noch genügend Zeit, die schönen Gassen der Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Im Anschluss ging unsere Bootsfahrt weiter zu unserem ersten Badestopp auf der Insel Spargi. Schon als wir das Boot verließen fühlten wir uns wie in der Karibik. Glasklares Wasser und der weißeSandstrand luden zum Baden oder Sonnen ein. Mittags stärkten wir uns an Bord unseres Schiffes mit einem leckeren Mittagessen, bevor es zu unserem zweiten Badestopp nach Santa Maria ging. Am Nachmittag fuhren wir zurück zu unserem Hotel und genossen die tolle Aussicht von Bord.

Castelsardo
Auch der letzte Tag auf der Insel stand uns zur freien Verfügung. Fakultativ konnten wir an einem Ausflug nach Castelsardo teilnehmen. Auf dem Weg dorthin besichtigten wir den bekannten Elefantenfelsen, der nicht nur aussieht wie ein Elefant, sondern früher auch als Grab genutzt wurde. In Castelsardo angekommen schauten wir uns gemeinsam mit Marco die typisch-italienische Innenstadt mit den vielen kleinen mittelalterlichen Gassen und dem gut erhaltenen Kastell an. Im Anschluss an die Stadtführung hatten wir noch etwas Zeit zur freien Verfügung, bevor es zurück zu unserem Hotel ging.

Am 8. und letzten Tag unserer Reise ging es dann zurück zum Flughafen Olbia und weiter nach Deutschland.

Magdalena Sondermayer war für Sie auf Sardinien unterwegs und erzählt Ihnen gerne persönlich von ihrer Reise.